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Kennen Sie Rosmarin, Oregano und Salbei? Sicher.

Aber wie sieht es aus mit Gundermann, Spitzwegerich und Schafgarbe? Auf Schritt und Tritt begegnen uns „lästige Unkräuter“, die doch einen wertvollen Beitrag zu Gesundheit und Schönheit leisten können – und außerdem hervorragend schmecken!
Lassen Sie uns auf einem gemütlichen, etwa zweistündigen Spaziergang in der herrlichen Natur um Idar-Oberstein die verborgenen Schätze der heimischen Flora entdecken und lernen Sie deren Verwendung in Küche und Volksheilkunde, ihre Bedeutung in Brauchtum und Sage kennen.

Termine voraussichtlich:

9. und 19. Mai; 6. und 16. Juni; 11. und 28. Juli; 8. und 25. August
jeweils von 10:00 bis 12:00.
Unkostenumlage: 8,00 EUR / Person; Kinder bis 12 Jahre wandern gratis mit!

Bitte melden Sie sich bis zwei Tage vor dem gewünschten Termin online an unter
jb@wild-und-wuerzig.de
Gewandert wird außer bei strömendem Regen bei jedem Wetter, strapazierfähige Kleidung und festes Schuhwerk sind deshalb nötig.

ACHTUNG!!
Unser Treffpunkt ist zunächst jeweils der Festplatz Nahbollenbach. Anfahrtsmöglichkeiten mit dem Bus sowie gute Parkmöglichkeiten sind vorhanden.

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Raps-Speiseöl aus dem Mittelrheintal

Aufgrund seiner sehr günstigen Fettsäure-Zusammensetzung zählt das Rapsöl zu den wertvollsten Speiseölen. Rapsöl enthält die essentielle alpha-Linolen-Fettsäure, eine Omega-3-Fettsäure, die in anderen Ölen nur in geringer Konzentration vorkommt. Diese Fettsäure ist wertvoll bei der Verhütung von aterosklerotischen Veränderungen der Blutgefäße und der Tumorentstehung und der Behandlung der rheumatischen Erkrankungen. Unser kaltgepresstes, natives Raps-Speiseöl wird aus Hunsrücker Rapssaat vorsichtig mit geringem Druck in einer kleinen Ölpresse gewonnen. Es hat eine honiggelbe Farbe und nussartiges, mildes Aroma. Man sollte es nicht zum Braten verwenden, um die wertvollen Fettsäuren nicht zu zerstören. Aber zur Bereitung von Salatsoßen oder auch zum Verfeinern warmer Speisen mit einem Schuss Öl ist dieses kaltgepresste Rapsöl hervorragend zu verwenden. Bewahren Sie es kühl und dunkel auf, aber nicht im Kühlschrank. Eine leichte Trübung des Öles beeinträchtigt den Geschmack keineswegs und ist Zeichen der schonenden Gewinnung. -- Probieren Sie auch unsere Gourmet-Öle in kleineren Gebinden in den Sorten Kräuter, Vanille-Curry und Chili. Alle Öle sind auf Wunsch auch als attraktive Geschenksets erhältlich -sprechen Sie uns an!
(Mit freundlicher Genehmigung der Rheinwerkstätten Boppard)

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Bopparder Klostersenf

In einer historischen Senfmühle, die zum Kloster St. Martin in Boppard gehört, wird seit Februar 2007 wieder Senf hergestellt. In liebe- und mühevoller Arbeit gelang es den Bewohnern und Mitarbeitern der Stiftung Bethesda in Boppard, ein Kleinod wiederzubeleben und seiner ursprünglichen Bestimmung zurück zu geben. Und weil die Produzenten des Bopparder Klostersenfs ganz besondere Menschen sind, ist auch der Klostersenf ein ganz besonderer: In sechs Varianten kommt er daher, von klassisch-scharf über edel-weinig, kräuterwürzig bis fruchtig-pikant. Liebevoll verpackt und abgefüllt in hochwertige Steinguttöpfe aus dem Kannebäcker Land um Höhr-Grenzhausen, mit handgeklebten Etiketten ist er auch optisch ein Genuss. Übrigens stammen die verwendeten Zutaten überwiegend aus regionaler Produktion.

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 Eine unbekannte Delikatesse

Das Felsenblümchen (Draba muralis) kommt in zahlreichen Arten und Unterarten rund um den Globus vor und ist charakteristisch für alpine, subarktische oder sonstwie kärgliche Standorte. Das Felsenblümchen bildet eine Blattrosette ähnlich dem Feldsalat, nur kleiner. Auf dem bis 10 cm hohen, aufrechten, kahlen Stängel sitzt eine Traube aus bis zu 20 vierzähligen, gelben, später oft weiß werdenden Blütchen, die später Schötchen ausbilden. In seinen Unterarten ist es eine beliebte Pflanze für den Steingarten. Doch kaum einer weiß, dass die auch in deutschen Mittelgebirgslandschaften häufig anzutreffende Pflanze essbar ist!
Die ganze Pflanze verrät deutlich ihre Zugehörigkeit zu den Kreuzblütern und genau wie Kohl oder Senf besitzt auch das Felsenblümchen eine Reihe von ätherischen Ölen und Senfölglykosiden, die ihm einen, allerdings recht milden, scharf-süßlichen Geschmack verleihen. Je nach Jahreszeit und Standort bezaubert das Felsenblümchen mit einem Aroma, das vom Pfeffrig-Kressigen bis zum süßlich-nussigen Waldmeister-Geschmack reicht.
Als Salatbeigabe oder einfach nur auf Butterbrot oder im Kräuterquark schmeckt es sehr apart.
Unsere Freundin Maiga Werner aus dem Naturkräutergarten zaubert daraus ein Pesto, das seinesgleichen sucht!
Obwohl das Felsenblümchen so anspruchslos ist (man nennt es auch Hungerblümchen), fehlt es doch gerade in den üppigeren Landschaften völlig oder ist selten. Es lohnt sich, dem winterharten, ausdauernden und gut bodendeckenden Pflänzchen ein Plätzchen im Garten einzuräumen. Dann belohnt es einen rund ums Jahr mit zart-nussigen Blättchen, denn selbst unter der geschlossenen Schneedecke harrt das Felsenblümchen aus und bleibt grün!

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Wissenswertes über Naturseifen

Seifenoase-Seifen sind Naturseifen.
Sie werden von Hand im Kaltverfahren hergestellt, dabei bleiben die guten Eigenschaften der verwendeten Fette und Öle weitestgehend erhalten. Das natürliche, Haut pflegende Glycerin, das als Feuchtigkeitsfaktor die Haut vor Austrocknung schützt und bei der Verseifung entsteht, wird nicht entzogen wie bei den meisten industriell hergestellten Seifen. Da für Seifenoase-Seifen immer mehr Fett verwendet wird, als für die Verseifung nötig ist, bleibt noch ein Ölüberschuss als Rückfetter enthalten.
Nur hochwertige Pflanzenöle finden für Seifenoase-Seifen Verwendung - vor allem aus kontrolliert biologischem Anbau. Auch natürliche Inhaltsstoffe wie ätherische Öle, Milchprodukte (z.B. Schafmilch, Buttermilch), Tonerden und Kräuter finden Anwendung. Manche Seifen enthalten hochwertige Parfümöle, die speziell für Seifen entwickelt wurden und Kosmetikpigmente.
Von der Seifenoase hergestellte Naturseifen enthalten keine Konservierungsmittel, synthetische Tenside, Silikone und Weichmacher wie z. B. Sodium Lauryl Sulfate, EDTA und Ähnliches.
Seifenoase-Seifen sind Naturprodukte und bedürfen etwas mehr Aufmerksamkeit. Bei längerer Lagerung sollten sie dunkel, kühl und trocken liegen. Aufgrund der unverseiften Anteile pflegender Öle, die für die Hautfreundlichkeit der Naturseifen verantwortlich sind, sind Naturseifen zwar lange, aber nicht unbegrenzt haltbar. Nach dem Gebrauch sollte die Naturseife immer gut trocknen, da sie aufgrund des natürlichen Glyceringehaltes etwas weicher als industriell hergestellte Seifen ist.
Wenn Sie diese Hinweise beachten, werden Sie lange Freude an Ihren Naturseifen haben.
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